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JÖRG BÜRKLE |
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Zur Textur des Bildes niemand, 220 x 220 cm, Öl auf Leinwand, 2000-2003 Das Relief des Bildes niemand besteht aus mehreren hundert hauchdünnen, halbtransparenten Farbschichten, aufgetragen in zahllosen flächigen Berührungen zwischen handbreitem Pinsel und der Leinwand, mit wechselnder Richtung, wechselnder Geschwindigkeit und wechselndem Druck. Der Auftrag erfolgte non-kompositionell, als All over. Den jeweiligen Farbton und Duktus bestimmte ich von einer Schicht zur nächsten. So legte ich seit März 2000 an jedem Arbeitstag eine oder zwei Lagen auf die vorige, schon getrocknete, vertrieb und polierte dann die anziehende Farbe in einem zweiten, mehrstündigen Arbeitsgang, auf dass die in der Schichtung sich verkörpernde Zeit und die breit gefächerte Farbigkeit der sich zunehmend kleinflächiger markierenden Pinselstriche sich zwar noch erspüren, aber nicht mehr einfach hin ablesen lassen. Als nach zweijähriger Arbeit noch kein Ende des Malprozesses absehbar war, begann ich im Februar 2002 zu meiner eigenen Orientierung und zur Vermittlung meiner Arbeitsweise, die neu hinzu kommenden Schichten auf Zeichenkarton zu dokumentieren. Dadurch sind die Farbtöne der letzten 115 Lagen auch getrennt ersichtlich. |
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